Warum AmAMont?

 

Diese Vereinigung entstand anfangs Jahr 2008 als grenzüberschreitende Vereinigung für den gesamten europäischen Alpenraum, zunächst zwischen Schweiz und Italien.

Diese Vereinigung entstand aus der Erkenntnis, dass unsere Alpenräume, heute noch immer wieder von neuem unglaubliche und unvorgesehene Kräfte, feste und lebendige Beziehungspunkte für die heutige moderne Gesellschaft darstellen können…, einen positiven, entgegengesetzten Antrag gegenüber dem vorherrschenden Modell und dominanten Geist der modernen Gesellschaft, die anonym, konsumistisch und homologisiert ist, und zwar in einer sich erschreckend ständig erweiternden Leere und Apathie, die sich dem Nihilismus zuwendet.
Dies der Grund, weshalb der Exodus aus den Bergen und Bergtälern, das Verlassen und der Zerfall der Alphütten und der Alptäler mit entsprechendem Identitätsverlust und Selbstvertrauen seiner Bevölkerung aufgehalten werden muss.
Die Befürworter dieser Iniziative/Vereinigung sind sowohl natürliche Personen wie Älpler, Landwirte, Forscher, Touroperater, Verantwortliche der Medien, etc. sowie juristische Personen sowohl des Privat Recht (Landwirtschaftsbetriebe, Vereine, Stiftungen) sowie des öffentlichen Recht (Genossenschaften, Gemeinden, Berggemeinschaften, etc.).
Ziele der Vereinigung:

  1. Fördern und erkennen im Sozialen, Erzierischen , Medien, Wirtschaftlichen, Politischen und institutionellen Bereich, der gesamte Rollen und des Vermögenswertes des alpinen Systems, dies in Bezug auf die eigene materiellen und immateriellen Vermögenswerte-Komponenten, und zwar als eigentliches gemeinsames Merkmal des Berggebietes, stark mit der Definition der Identität seiner Gemeinschaften verbunden, zur Aufrechterhaltung von nachhaltigen ländlichen Aktivitäten, von Kulturlandschaften und Umwelt-Gleichgewichte, zur Entwicklung von nachhaltigen Tourismusformen;
  2. Fördern der Sammlung von Informationen und Dokumentationen, bzw. Kenntnisse über die Berggebiet-Bewirtschaftung in seiner historischen, ethno-anthropologischen, produktiven, umweltspezifischen Aspekten, sowie ihre Organisation in Informationssysteme, bestimmt mit dem Ziel zur Förderung des Verkehrs solcher kognitiven Elemente bei Wissenschaftler, Berufsoperatoren und die Bekanntmachung zu Handen einer breiten Öffentlichkeit;
  3. Fördern des Austausches von innovativen Erfahrungen in Bezug auf die multifunktionale Bewirtschaftung der Almen und deren Gebietssysteme und ihre Nutzbarmachung im Rahmen von Initiativen und die territoriale Förderung;
  4. Fördern von Vereinigungsgründungen im Sinne „Freunde der Almen im Berggebiet“, mit Bezug auf einzelne Almen bzw. Berglandschaften.
  5. Anregen und ermutigen von Initiativen mit lokalem Charakter in Bezug auf die Kenntnisse und Verwertung der Ressourcen, die mit der Alpwirtschaft verbunden sind und fördern derselben, zusammen mit anderen Initiativen;
  6. Die Entwicklung von gemeinsamen Initiativen mit interregionalen und grenzüberschreitenden Charakter, aufgrund einer erneuerten Rolle der Almen, innerhalb des Kulturaustausches und die Mitwirkung zwischen verschiedenen Landschaften, basierend auf die momentane Notwendigkeit sich an einem grossen europäischen Raum der Voralpen mit potenziellen Benützer von Dienst- und Produkte der Almen, zu wenden.
  7. Die Mitwirkung der Berglandwirte an die Initiativen bezüglich der Landschaftsförderung erwecken, in Zusammenarbeit mit Touristikpromoter, Handwerker, Geschäfte und öffentliche Dienste;
  8. Förderung des kulturellen Austausches und der Solidaritätsbeziehungen zwischen den Stadtbewohner und der ländlichen Bergwelt, besonders auch zur Förderung des Sozial- und Bildungstourismus bzw. Erfahrungssammlung bei den verschiedenen Tätigkeiten im Berggebiet.
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